erneo advanced CAES energy storage

Speicherung wo und wie groß

Der Bedarf an Stromspeichern in Deutschland wird voraussichtlich 16 TWh betragen, wenn 50 % des gesamten Stromverbrauchs durch Wind und Sonne erzeugt werden. Geht man von 150 Speicherzyklen pro Jahr von je 1 GWh aus, so werden etwa 100 Speicher oder Kavernenpaare benötigt, so dass der Speicherbedarf in Deutschland durch die Erneuerungstechnologie nahezu gedeckt werden könnte.

Onshore in Norddeutschland, Dänemark und den Niederlanden und offshore sowie weltweit eignen sich viele Salzformationen für den Bau von Kavernen. Das hier beschriebene Verfahren erfordert keine besonderen Beschränkungen der Kaverentiefe. Die einzige Herausforderung beim Kavernenbau ist die Entsorgung der Sole. Da es sich um reines, unkontaminiertes Salzwasser handelt, ist eine Einleitung in die Nordsee kein Problem. In den nordeuropäischen Küstenländern gibt es bereits mehrere Standorte für die Speicherung von Erdgas [2]. Es gibt auch Standorte, an denen Sole für die chemische Industrie produziert wird. Auch die Einlagerung in durchlässige unterirdische Formationen ist eine gängige Praxis. Diese ausgesolten Kavernen könnten für die Speicherung von Elektrizität genutzt werden.

Die technischen Voraussetzungen für das hier beschriebene Speicherverfahren sind weitgehend identisch mit der seit über 50 Jahren bestehenden, ausgereiften Technologie der Erdgasspeicherung.

Die einzige "neue" Komponente wäre die Expansionsturbine. Es gibt auch hier technische Lösungen verschiedener Hersteller, bei denen die Verdichtung und die Expansion in einer Maschine [7] in einer einzigen Maschine kombiniert werden können. Die Kaltstartzeit geeigneter Maschinen für die Expansion, d.h. die Stromerzeugung, liegt deutlich unter 3 Minuten, so dass die Anlage für den Ausgleichsenergiemarkt genutzt werden kann.